Wärmepumpen entziehen ihrer Umgebung (Luft, Wasser oder Erde) kostenlose Umweltenergie. Für jede Kilowattstunde Strom erzeugen sie, je nach System und Außentemperatur, zwischen 3 – 5 kWh nutzbare Wärme oder Kälte. Damit benötigen sie bis zu 80 % weniger Primärenergie als Ölheizer oder direktelektrische Heizgebläse. Da kein Brennstoff verbrannt wird, entstehen 0 % lokale CO₂‑ und Ruß‑Emissionen. Der verbleibende Strombedarf lässt sich mit Ökostrom decken, sodass der Betrieb sogar vollständig klimaneutral sein kann.
Kriterium
Ölheizer
GR Anhänger
CO₂‑Emissionen
hoch
deutlich niedriger
Energieverbrauch
Ineffizient
deutlich geringer
Geräuschpegel
laut
leise
Gefährdungspotenzial
ÖL-Leckage möglich
keine Brennstoffe
Genehmigungspflicht
teilweise
entfällt meist
LEBENSZYKLUS
Langlebig gebaut: Robuster Stahlrahmen und industrielle Komponenten für jahrelangen Dauereinsatz.
Modular wartbar: Hauptbauteile wie Verdichter und Ventilatoren können einzeln getauscht werden.
Hoher Recyclinganteil: Überwiegend Metalle, die am Lebensende erneut eingeschmolzen werden können.
Kontinuierliche Weiterentwicklung: Geplanter Umstieg auf Kältemittel mit noch geringerem Treibhauspotenzial.
HÄUFIGE FRAGEN
Brauche ich einen extra Stromanschluss?
Üblich ist ein 32‑A‑CEE‑Steckdose (oft bereits auf Baustellen vorhanden.)
Kann ich Ökostrom nutzen?
Ja, mit zertifizierten Anbietern oder einer eigenen PV‑Anlage.
Ist das System laut?
Deutlich leiser als Diesel‑Gebläse; Gespräche in normaler Lautstärke sind möglich.
Gibt es Fördergelder?
Viele Kommunen und das BAFA unterstützen elektrische Mietheizungen – wir beraten gern.
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